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Handel, Nation und Religion

Author:
ISBN: 9783525310229 9783666310225 Year: Language: German
Publisher: Vandenhoeck & Ruprecht Grant: Knowledge Unlatched - 104804
Added to DOAB on : 2019-05-21 11:21:02
License: Vandenhoeck & Ruprecht

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Abstract

Welche Bedeutung besaßen Herkunft und Religion eines frühneuzeitlichen Kaufmanns für seinen Handel? Worin unterschied sich die Tätigkeit eines Hansekaufmanns von der eines iberischen oder niederländischen Kaufmanns? Um diese Fragen zu beantworten, vergleicht Jorun Poettering die drei wichtigsten Kaufmannsgruppen, die im 17. Jahrhundert am Handel zwischen Hamburg und Portugal beteiligt waren: die Hamburger, Portugiesen und Niederländer. Sie untersucht die wirtschaftlichen, politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen von Migration und Fernhandel, betrachtet die geografische und soziale Mobilität der Kaufleute und vergleicht ihre Umsätze, Vermögen und Warenspezialisierungen. Sie beleuchtet ihre Integration in verschiedene Organisationen und die Bedeutung von Familie und religiöser Gemeinschaft für ihren Handel. Die Autorin liefert damit neue Erkenntnisse zur Geschichte von Migration und interkultureller Begegnung im Zuge der frühmodernen Globalisierung.

Ferdinand I. als Kaiser

Author:
ISBN: 9783402051658 Year: Pages: 783 DOI: 10.17438/978-3-402-21806-8 Language: deutsch
Publisher: Aschendorff Verlag
Added to DOAB on : 2020-05-26 12:32:35
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Abstract

Mit diesem Buch wird ein bedeutender Akteur auf der politischen Bühne des 16. Jahrhunderts erstmals eingehend gewürdigt. Ferdinand I., der Nachfolger Kaiser Karls V., hat in der Historiographie seit Ranke im Schatten seines älteren Bruders gestanden, dessen loyaler Helfer er jahrzehntelang gewesen ist. Die leitende Frage ist, wie Ferdinand I., der bis 1564 regiert hat, seine Aufgabe als Kaiser begriffen hat, seine Möglichkeiten einschätzte und seine Politik einrichtete. Die Arbeit wertet in größerem Ausmaß bislang ungedrucktes archivalisches Material aus. Es wird nachgewiesen, dass Ferdinands Politik als Kaiser sich deutlich von der Karls V. abhebt, obwohl er an einer wesentlichen Zielsetzung des Bruders festgehalten hat, denn er bemühte sich wie jener aus vorreformatorischem Selbstverständnis als weltliches Haupt der Christenheit bis zu seinem Tod um die Wiederherstellung der zerbrochenen Einheit der Christianitas catholica. Die Untersuchung beginnt beim Augsburger Reichstag von 1555, um die grundlegende Bedeutung der dort unter maßgeblicher Beeinflussung durch Ferdinand erzielten Ergebnisse für seine künftige Haltung und Politik als Kaiser darzutun. Sie behandelt in den folgenden Kapiteln neben seiner Reichspolitik und seiner "Außenpolitik", die auf Bewahrung des Friedens angelegt waren, seine Konzilspolitik, die in seinen Initiativen zur Einberufung und seiner kritischen Begleitung der dritten Periode des Trienter Konzils fassbar ist, und seine Auffassung vom Kaisertum. Sie bestätigt, worin schon Ferdinands Zeitgenossen sein Hauptverdienst gesehen haben: dem Reich eine Epoche relativ sicheren Friedens beschert zu haben.

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